Rosenberg (slowak. Ružomberok)
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    Rosenberg liegt an der Vereinigung der Flüsse Waag (Váh) und Revúca am nordwestlichen Rand der Niederen Tatra (Nizké Tatry). Hier ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Niedere Tatra, die Große Fatra (Ve¾ká Fatra) oder in die Berge von Choc (Choèské vrchy).
    Das umliegende Gebiet war schon in der Jüngeren Bronzezeit besiedelt, wie die archäologischen Funde der so genannten Lausitzer und Puchauer Kultur zeigen. Deutsche Einwanderer haben sich zu der ursprünglich slawischen Bevölkerung gesellt und die Stadt zu ihrem Aufschwung verholfen.
    Die erste schriftliche Überlieferung stammt aus dem Jahre 1233. Von dem Grafen Donc erhielt der Ort entsprechend dem Recht von Deutschliptsch (slowak. Partizanská ¼upèa) Stadtrechte („Schemnitzer Recht“), die 1340 von König Karl Robert bekräftigt wurden. Zu den Stadtrechten gehörte auch das Recht, nach Gold, Silber und Kupfer zu schürfen. Von 1376 an wurden einige Dörfer (wie Èernová, Biely Potok, Vlkolínec und Ludrová) der Stadt eingemeindet. 1526 wurde die Stadt von der Zahlung von Steuern befreit und erhielt das Recht, Wochenmärkte abzuhalten. Dank dieser Privilegien und auch wegen seiner günstigen Lage entwickelte sich Rosenberg zum Zentrum der Liptau. Im 15. Jahrhundert schon wurde die Verwaltung in die Hände der slowakischen Bevölkerung übergeben. Das Handwerk entwickelte sich gut. Die Zünfte, Flößereien und Händler trugen zum Aufschwung von Rosenberg bei.
    Während des 2. Weltkrieges wurde die Stadt von Partisanengruppen befreit, dann aber von deutschen Truppen besetzt.
    In der Stadt gibt es ein spätbarockes Kloster (1727-30) mit einer Kirche aus dem Jahre 1806. Darin sind u.a. Gemälde von J. Hanula, einem berühmten slowakischen Künstler aus Zipser Neudorf (Spišská Nová Ves). Die Andreaskirche, schon 1318 erwähnt, 1585 neu errichtet und im 18. und 20. Jahrhundert umgebaut bzw erweitert, ist ebenfalls mit Gemälden von J. Hanula ausgestaltet. Das Sophien-Kastell und das Mausoleum von Andrej Hlinka sind weitere sehenswürdige kulturelle Denkmäler.
    Berühmte Bürger der Stadt sind der Maler ¼udovít Fulla, der Arzt Dušan Makovický und der Priester Andrej Hlinka.

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